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Freitag, 14. September 2012

Großartig

Vor einigen Wochen las ich bei meiner Reise durch die Bloggerwelt durch Zufall in Emilys Blog einen Beitrag, der mich sehr berührte. Emily ist Mutter von drei kleinen Kindern und hat ihr Leben gerade reduziert. Statt gleichzeitig Doktorandin, Fotografin und Mutter zu sein, ist sie jetzt Full-time-mom und versucht ihren eigenen Wert als "Nur-Mutter" zu definieren.

Wenn du auf einmal ohne die berufliche Bestätigung von außen klarkommen musst, dir bewusst werden musst, dass es keine Degradierung innerhalb der Gesellschaft ist, wenn du nicht mehr arbeitest, sondern dich stattdessen um deine Kinder kümmerst, ist das schon eine Umstellung.

Ich konnte Emilys Gedanken sofort nachvollziehen, denn mir ging es vor einiger Zeit genauso. Man verbringt viel Zeit auf Spielplätzen, unterhält sich mit anderen Müttern über die alltäglichen Lernfortschritte, Macken und Sorgen des Alltags mit den lieben Kleinen, man schaukelt, schubst an, fängt auf, kocht, putzt, wäscht, bügelt, tröstet, vearztet, schlichtet, liest vor, bastelt, räumt auf ... was so ein Tag als Vollzeitmutter halt so mit sich bringt. Aber was ist mit der Anerkennung, mit diesem guten Gefühl, wenn du im Beruf erfolgreich warst, die Erfolge deiner Arbeit in den Händen hältst, oder siehst, was du erschaffen hast? Als Hausfrau und Mutter ist vieles so selbstverständlich, das machen die anderen doch auch noch nebenbei, neben ihrem Job ---


Deshalb schreibe ich heute diesen Post, denn Emily hat es in ihrem Blog wunderbar und einfach auf den Punkt gebracht: A little reminder to myself to...



http://www.thestartupwife.co.uk/2012/07/a-little-reminder-to-myself-to.html


Und das schöne an diesem wunderbaren Spruch ist, er ist allgemeingültig. Er gilt für jede von uns. Wir müssen uns klar darüber sein, dass wir toll, einzigartig, wunderbar sind. Jeden Tag!


Nun hat sich bei mir die Situation ganz kurzfristig geändert. Ich sah ein Jobangebot, das wie für mich gemacht war. Zeitlich begrenzt, halbe Wochenstundenzahl - perfekt um mal wieder in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern, andere Eindrücke zu haben und den Horizont zu erweitern. Und so habe ich nun eine willkommene Unterbrechung des Hausfrauendaseins. Da passt der Spruch auf diesem wunderschönen Poster, das ich bei meiner Freundin schon längere Zeit bewunderte...




Ja, oft passiert im Leben einfach alles so, wie man es sich wünscht.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende, ihr wunderbaren Frauen da draußen.


FrauSchmitt

Kommentare:

  1. .... wie passend! Gerade gestern habe ich mit meinem Mann darüber gesprochen.
    Auf der einen Seite ist es soooo schön Mama zu sein, aber wenn man zum -gefühlt- 50sten mal am Tag den Küchenfußboden vom Spielzeug befreit bekommt man schon mal lange Zähne.
    Da denk ich dann oft ans Berufsleben und was man in dieser Zeit hätte alles schaffen können!
    Aber zum Glück gibt es auch immer die ganz tollen Momente die ich für mich als Anerkennung verbuche :-)
    LG und viel Erfolg im neuen Job!
    Lena

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  2. Hey, Du Liebe, das sind ja schööööne Neuigkeiten!

    Ich selber vermisse soooooo die Zeiten des Mutterschaftsurlaubs, wo Sohnemann sich noch nicht wehren konnte, ich ihn einfach in den KiWa gepackt habe und wir Stunden an der frischen Luft unterwegs waren... wie habe ich das geliebt, unterwegs zu sein... Natur und Menschen zu begucken...

    Wäre privat einiges anders gelaufen, hätte ich sicher noch 2 Kinder hinterher bekommen.. ;o)

    Aber ich muss sagen, so, wie es arbeitszeitenmässig jetzt ist, ist es perfekt, 5 Stunden jeden Tag, da bekomme ich noch so gerade Haus und Garten nebenher geschafft, nicht immer perfekt, aber so halbwegs. Und ich bin nicht so kaputt und ausgelaugt, wie nach einem 8-Stunden-Arbeitstag.

    Ich wünsche Dir vieeel Freunde im neuen Job! (Wann gehts los?)

    Liebe Grüße & have a nice weekend,

    Lony x



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