DIY, Dekoration, Philosophisches, Kissen, Kids und alles, was das Leben schöner macht

Montag, 30. April 2012

3 Jahre Bloggen - ein Resümee


weiß gestrichen



Ich habe mir gerade eine neue Zeitschrift gekauft. Ok, das ist nun prinzipiell nichts Neues, das tun wir doch alle immer wieder. Aber halt, es ist keine Wohnzeitschrift. Die kaufe ich auch, keine Frage, aber ich bin über etwas ganz anderes gestolpert. Da waren echt gute Marketing Leute dran, denn der Untertitel des Frauenmagazins ist: "Das Magazin mit starken Nerven". Das brauchen wir doch irgendwie alle, oder? Zumindest als Mütter und da kommen wir der Sache schon auf den Grund. Es handelt sich hierbei um die Brigitte MOM (nein, ich schreibe hier keine offizielle Rezension, ich werde nicht dafür bezahlt, dass ich das Magazin hier erwähne, ich tu das einfach so, weil es mir als Aufhänger für das, was ich sagen will, gefällt).
In dem Magazin geht es um Mütter, um das Leben mit Kindern, Perfektionismus versus kreatives Chaos, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf (was ja zurzeit ein ganz heißes Thema ist). Vor allem geht es darum, dass das Leben oft nicht so läuft, wie man es geplant hat, dass man kreativ sein muss, um spontane Lösungen zu finden und - und da greifen wir das Unterthema wieder auf, man manchmal ganz starke Nerven braucht, um das momentane Chaos zu überleben.
Ich schlage gerne Brücken. So ging mir durch den Kopf, dass das Bloggen ja nichts anderes ist, als das Teilen von schönen Momenten im Leben, eine große Portion Inspiration, gegenseitige Hilfe und vor allem eine Quelle für gute Laune. Es ist immer wieder so inspirierend in Blogs zu lesen und nicht selten zieht man sich selbst aus einem Tief heraus nur indem man liest, was andere gerade so Schönes tun. Man lässt sich anstecken von der Kreativität und Lebenslust der Anderen und ohne weiteres Zutun kommen einem selbst Ideen, wie man sein Leben netter gestalten kann. 

Wie oft habe ich in den Blogs hier schon so wahre Sprüche gelesen, wie "Live, Laugh, Love", "Bless this house with love and laughter", "Stay calm and carry on (bake a cake, sleep an hour" etc.). All dies dient der Motivation, der Inspiration der Freude am Sein und Tun. Wir bloggen, weil es gut tut. Manche tun es für sich, manche für die Welt. Anerkennung der eigenen Gedanken und Werke, der eigenen Fotos, eine positive Rückmeldung zaubern ein Lächeln ins Gesicht und machen Freude.
Man kann anonym bleiben und doch das Gefühl haben, die Menschen aus der Bloggerwelt zu kennen. Man kann aus der Anonymität heraus treten, ja sogar sein eigenes Geschäft gründen und für sich Werbung machen. Das Bloggen bietet unzählige Möglichkeiten. Zunehmend finden Blogs in Zeitschriften Erwähnung, man schlägt eine Zeitschrift auf und findet ein "bekanntes" Gesicht aus den Blogs wieder, mit Tipps oder ganzen Homestories. Es gibt Bloggertreffen zum persönlichen Austausch und es werden sogar Kurse angeboten, die einem das Bloggen nahebringen.
Als ich vor 3 Jahren mit dem Bloggen anfing, hätte ich nie gedacht, was sich daraus entwickeln würde. So viele nette Menschen, so viel Inspiration, so viel gute Laune, so viele unterschiedliche Blogs mit Tipps, Information, schönen Bildern, lieben Worten. Blogs als Quelle des positiven Denkens. Mich hat das Bloggen in den vergangenen drei Jahren sehr inspiriert. Unsere Einrichtung hat sich sehr verändert (hier wären jetzt Vorher-Nachher-Fotos angebracht, ich weiß, sorry!) Ungeliebte Möbel habe ich entsorgt oder gestrichen. Das Streichen von Möbeln finde ich sehr entspannend. Ich habe mich anregen lassen, um die Ecke zu denken, ich habe Möbel umgeräumt, die Häkelnadeln wieder ausgepackt und Kleinigkeiten für's  Kinderzimmer oder zum Verschenken gehäkelt. Ich bastle schöne Dinge mit meinen Kindern und teile meine Gedanken mit der Bloggerwelt.





Für mich ist das Bloggen zu einem Teil meines Lebens geworden und auch wenn ich nie darauf aus war, meinen Blog besonders bekannt zu machen und aus meiner Anonymität heraus zu treten, hat das Bloggen etwas mit mir gemacht. Es macht mir Freude, Freude, Gedanken zu teilen, sich auszutauschen, Ideen umzusetzen und zu zeigen und über das Leben an sich zu schreiben. Und um das Ganze jetzt mal zusammenzufassen: Ich bin froh, dabei zu sein!

Und warum bloggt ihr?


 Alles Liebe zum Wochenanfang und einen wunderbaren Start in den Mai euch allen!

FrauSchmitt



Montag, 23. April 2012

Bunt und kreativ

OOOOps, hier sieht ja schon wieder alles ganz anders aus... nein, bei uns nicht, das Bild habe ich am Wochenende bei einer Freundin gemacht, die ganz wunderbar bunt eingerichtet ist. Die Häkelblümchengirlande hatte ich ihr zu Weihnachten geschenkt. Sie war eigentlich fürs Kinderzimmer gedacht. Meine Freundin hat sie an die Küchenlampe gehängt und da sieht man mal wieder, was "um die Ecke denken" bewirkt.



Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Start in die Woche.

Liebe Grüße,
FrauSchmitt



Donnerstag, 19. April 2012

Die Farbe...

kommt zum Einsatz. HerrSchmitt ist für ein paar Tage auf Geschäftsreise und irgendwie kommen mir immer dann die besten Ideen und ich habe auch die Zeit, sie umzusetzen. Heute lasse ich euch mal am Entstehungsprozess teilhaben.

Zuerst habe ich den Balken über dem Kamin abgeschliffen





Erinnert ihr euch noch daran?




Die grau-braune Farbe, die ich mir schon vor einiger Zeit habe mischen lassen, genau. Damit habe ich die roten Klinkersteine rund um den Kamin gestrichen, et voilà




Das grau gefällt mir sehr gut, aber die Natursteine gefallen mir nicht mehr so sehr, da sie einen rosastich haben. Da brauche ich dringend mal euren Rat. In weiß könnte ich mir das farblich super vostellen, aber ich bin mir unsicher, ob ich die Steine streichen soll. Ich meine, das geht ja nie wieder ab. Und sieht das überhaupt aus? Meine Vorstellungskraft lässt mich im Stich. Bitte sagt mir, was ihr machen würdet.


und dann...





kam die Kommode dran, auf der der Fernseher steht. Sie ist erstmal abgelaugt und grundiert (das wird bei mir nie sooo ordentlich, denn es kommt ja noch eine Farbschicht drüber. Und jetzt ratet mal welche?

Die Grundierung ist jetzt getrocknet und ich mache mich ans Streichen. Das Ergebnis zeige ich euch dann in ein paar Tagen. Jetzt kommen endlich auch die Möbelknöpfe von Yvonne zum Einsatz, hurra.


Bis die Tage,
liebe Grüße,

FrauSchmitt

Freitag, 13. April 2012

Ganz privat

Heute mal ein ganz anderer Post von mir. Die Ostertage waren anstrengend aber schön und gemütlich und der Alltag hat uns wieder. Eigentlich hatte ich ja vor, noch ein paar Vorosterideen zu posten und es hätte da auch eine Menge an Gebasteltem, Gefärbtem und Dekoriertem gegeben, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen. Denn hier läuft häufig alles anders als geplant und deshalb habe ich die Planungen jetzt erstmal auf ein Minimum zurück gefahren. Es kommt eh meistens etwas dazwischen und dann ist man nur entnervt, wenn wieder mal die Hälfte nicht klappt. Soviel dazu...





Seit längerer Zeit habe ich schon den Plan, hier auszumisten. Ja, und das tue ich auch. Ich lese viele Bücher dazu, habe liebe Leute, die mir helfen aber irgendwie komme ich nie zu einem Ende, kennt ihr das?




Vor langer Zeit habe ich mal von einer Aufräumspezialistin gelesen, die ihre Hilfe anbietet - dummerweise saß sie am anderen Ende der Republik und mit Fahrt- und Hotelkosten wäre das ziemlich teuer geworden. Was für eine Marktlücke. Solche Leute müsste es in jeder Stadt geben! Einen Tag lang von morgens bis abends Ausmisten, am nächsten Tag zur Mülldeponie fahren und das Problem ist gelöst.

Ich bin jetzt immerhin soweit, mich von Dingen trennen zu können. Und anstatt immer wieder ein bißchen aufzuräumen und sich ansonsten am täglichen Chaos aufzuhalten, müsste das einfach mal am Stück passieren.

Vielleicht bin ich einfach nur zu ungeduldig, denn einige Vorarbeiten habe ich ja schon geleistet: Einige schöne Dinge, die hier einfach zu viel sind, haben ein neues Zuhause gefunden und ich habe mich schon für den nächsten örtlichen Flohmarkt angemeldet. Und ganz unbemerkt hat sich nebenbei im Wohnzimmer eine neue Kruschtecke gebildet, in der die twins jetzt ihre Habseligkeiten in leeren Schuhkartons aufbewahren. Aaaarghhhh.

Ich habe sogar die Einladung zur Hochzeit wieder gefunden, die ich seit längerer Zeit vergeblich suchte. Ich bin ja so gar kein Fan von Hochzeiten, aber ich habe mir sagen lassen, dass man da auf keinen Fall absagen darf... die Teilnahme an Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen sei indiskutabel... und da ich die Absage so lange Zeit hinausgezögert habe, werde ich jetzt wohl zusagen, obwohl ich immer noch der Meinung bin, ein Geschenk hätte auch gereicht. Ich habe schon an vielen Hochzeiten teilgenommen und konnte diese ganze Aufregung nie nachvollziehen, naja, eine Einschränkung, nachvollziehen kann ich es schon. Wenn man alles bis ins Detail plant, sich Wochen, Monate, vielleicht sogar noch länger mit der Planung dieses einen Tages beschäftigt, ist man natürlich aufgeregt, ob auch alles so klappt, wie man es sich vorgestellt hat. Womit sich der Kreis wieder schließt. Sehr wahrscheinlich habe ich selbst so etwas nie in Erwägung gezogen, weil bei mir immer irgendetwas schief geht und das wäre doch schade drum.

Ich erinnere mich noch zu gut an die Taufe der Kinder, Haus voll, ich rotierte, um alles pünktlich fertig zu haben, Kinder nochmal wickeln, die in letzter Sekunde umgetauschten Taufkleider der Kinder - wir hatten sie aus USA besorgt, leider etwas zu früh und die twins waren schon rausgewachsen, aber wir hatten ja Freunde in den Staaten, die es geschafft haben, dass die Sachen per Eilexpress in letzter Sekunde eine Nummer größer bereit waren. Die Kinder waren also geschniegelt und gebügelt, alles war fertig, die Gesellschaft stand bereit, es sollte losgehen und ich fand meine Schuhe nicht. Das Kleid, das ich mir hatte schicken lassen - es sah im Katalog echt schick aus, es war aber sehr wahrscheinlich bei dem Preis keine Qualität zu erwarten - hing wie ein Sack an mir herab und die Ersatzschuhe machten das Ganze auch nicht wirklich perfekt. Was soll ich sagen, wir waren pünktlich, alles lief gut, aber es möge mir bitte nie jemand Bilder von mir von diesem Tag zeigen...

Und so geht das immer bei mir. Nicht dass es schlimm wäre, man arrangiert sich damit und letzten Endes wird doch alles immer wieder gut, aber Hochzeiten mag ich einfach nicht.
Für andere sind sie aber der wichtigste Tag im Leben und wenn sie mich dabei haben wollen, muss ich wohl hingehen. Denn so ohne Gäste ist die schönste Vorbereitung ja auch blöd.

Ja, das war jetzt mal ein ganz anderer Post. Ich bin gespannt, wer sich bis hierher durchgelesen hat, wer sich wieder findet oder wer mich so gar nicht verstehen kann. Sagt es mir, ich freue mich über eure Kommentare.

Hey, die Sonne scheint. Macht euch ein wunderschönes Wochenende!

Liebe Grüße,
FrauSchmitt
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