DIY, Dekoration, Philosophisches, Kissen, Kids und alles, was das Leben schöner macht

Sonntag, 30. September 2012

Der Herbst, der Herbst...

Jetzt, wo es draußen richtig herbstlich wird, muss auch drinnen ein bißchen Herbstdeko einziehen. Angeregt von Ideen aus dem www habe ich mit den Kindern ein bißchen gebastelt, um Herbststimmung ins Haus zu holen.

Den Baum habe ich aus Tonkarton ausgeschnitten und meine Tochter hat ihn mit kleinen Kügelchen aus dem Bastelladen beklebt. Das Ganze auf ein Blatt blaues Papier, an einer Wäscheklammer an die Kordel der Bildergalerie im Essbereich - fertig.



Die Blätter haben wir auch aus Tonkarton ausgeschnitten. Mit einer Schere ein kleines Loch in die Mitte gebohrt, Kordel durch und an der Esstischlame befestigt, sieht das dann so aus:


 P.S.: Hurra, die Sonnenblume blüht doch noch. Wir haben sie reichlich spät gepflanzt.


Die alte Kiste (auch von meiner allerliebsten Freundin, die mich immer wieder mit solchen Schmuckstücken versorgt) steht neben dem Herd und passt farblich gut ins Herbstkonzept. Nudeln stehen bei uns immer griffbereit.



Sonnige Herbstgrüße von
FrauSchmitt

Freitag, 28. September 2012

Work in Progress - Part One

Kennt ihr das? Wenn man meint, man hat sooo viel zu tun, dass man zu nichts mehr kommt, schafft man doch meistens mehr als gedacht. So ging es mir, als ich mich völlig plötzlich wieder mitten im Arbeitsleben befand. Wer räumt auf, wer macht die Wäsche, wer putzt? Und wann bleibt mir Zeit zu lesen, geschweige denn zu bloggen???

Und siehe da... es klappt alles. Zwar nicht perfekt, aber es geht gut.
Ich nehme mir einfach bestimmte Zeiten für bestimmte Dinge vor: für's Putzen, für's Lesen, Waschen geht immer mal zwischendurch und es findet sich dann sogar noch Zeit zum umräumen und Bloggen.
Umräumen war dringend mal wieder notwenig, erstens, weil es mir einfach Spaß macht, zweitens, weil jetzt Herbst ist und drittens, weil wir lieben Besuch im Oktober erwarten, für den ich das Frauenzimmer als Gästezimmer in Ordnung bringen will.

Schritt 1)
Tisch an die Wand, Zeitschriftensammlung stapeln und drunterschieben. Alte Colakiste von einer lieben Freundin mit Bastelutensilien bestücken...





Schritt 2)
Zwei alte Weinkisten dienen als Ablage neben dem Tisch. Davor macht sich das Geschenkpapier in Rollen gut.



Schritt 3)
Weitere Bastelmaterialien werden in zwei Rattankoffern verstaut, die auf und vor dem Selbstbauregal Platz finden. Sterne sieht man jetzt ja überall. Auch ich kann nicht daran vorbei. Bei mir finden sie dekorativ Platz im Weinkistenregal.





Schritt 4)
Und da das ganze Ensemble noch ein wenig langweilig wirkt, muss noch ein Farbkleks her: Die Skandinavien-Doppelseite aus einem alten Schulatlas bringt willkommene Farbe ins Bild.




So ging das Ganze mit vorhandenen Materialien recht schnell und meine neue Ecke im Frauenzimmer ist fertig.


I did a little reorganizing in my Ladies' room. Hope you like it as much as I do. Have a great weekend, everybody!

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende. 

Liebe Grüße,
FrauSchmitt

Dienstag, 18. September 2012

Reading corner - FrauSchmitt's best buy

Lest ihr auch so gerne wie ich? Ich liebe Bücher und komme in letzter Zeit auch wieder mehr zum Lesen. Lesen entspannt mich, lässt mich in eine andere Welt eintauchen und gibt mir immer ein bißchen neue Erkenntnis für's eigene Leben mit.
In letzter Zeit lese ich gerne französische Literatur, moderne Frauenliteratur, die durch ihre Sprache besticht - selbst in der Übersetzung.

Kennt ihr Frederique Deghelt? Nein? Durch Zufall habe ich Frühstück mit Proust gelesen, ein Buch, das ich gleich an eine Freundin weitergegeben habe, da es einfach nur wunderschön geschrieben ist.
Eine junge Französin - sie ist Journalistin - holt ihre Großmutter zu sich, als diese ins Altenheim abgeschoben werden soll. Die vermeintlich einfache Großmutter, die nichts gelernt hat und ihr Leben in sehr traditionellen Bahnen auf dem Land verbracht hat, entpuppt sich als Kennerin der Literatur, da sie ihr Leben lang heimlich gelesen hat und von Büchern fasziniert ist. So wird die Großmutter zur unbezahlbaren Ratgeberin für die Enkelin, die davon träumt, ein Buch zu schreiben. Die Handlung nimmt zum Ende hin einen Wandel, der beileibe nicht vohersehbar ist, und das Buch zu großer Literatur macht.

Als ich dieses Buch gelesen hatte, musste ich mir sofort ein weiteres dieser Autorin zulegen. Frühstück mit Proust ist ihr zweiter Roman und ich kaufte mir daraufhin auch ihren ersten mit dem Titel Die Liebe der Anderen. Auch dieses Buch hat mich fasziniert.
Eine Frau wacht nach der Liebesnacht mit einem gerade kennen gelernten jungen Mann auf und stellt fest, dass sie drei Kinder hat und seit zwölf Jahren mit diesem Mann verheiratet ist. Jede Erinnerung an die vergangenen zwölf Jahre fehlt ihr. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer unbekannten Vergangenheit und versucht herauszufinden,was der Auslöser für ihre Amnesie war, denn ihr Leben scheint perfekt zu sein. Mithilfe einiger weniger Freunde, die für sie Fremde sind, erfährt sie, was in den vergangenen Jahren geschehen ist, sie betrachtet ihr Leben, das ihr so fremd ist, von außen, durch die Erzählungen anderer. Da sie ahnt, dass der Auslöser für ihr Vergessen psychologische Ursachen haben muss, die eventuell auf ein traumatisches Ereignis in ihrer Ehe zurückzuführen sind, erwähnt sie ihre Situation ihrem Mann gegenüber nicht und gerät allein dadurch in Situationen, die sie ihr Leben völlig neu empfinden lassen. Im Vergleich zu ihrem Mann, der seit zwölf Jahren ein Familienleben mit ihr und den drei Kindern führt, lebt sie in dem Bewusstsein, ihn erst seit sehr kurzer Zeit zu kennen.
Schon in diesem Buch gelingt es der Autorin, die Gefühlswelt der Charaktere so realistisch und einfühlsam zu beschreiben, dass das Lesen eine wahre Freude ist. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Die Art und Weise wie hier Mann und Frau, die in unterscheidlichen Zeiten der Beziehung leben, auf eine neue Art und Weise zueinander finden, ist absolut lesenswert.



Übrigens hat der Arbeitseinstieg sehr gut geklappt. Es macht richtig Spaß, die Welt mal wieder aus einer anderen Perspektive zu sehen und obwohl es ungewohnt und auch anstrengend ist, war es genau die richtige Entscheidung, denn die Kollegen sind nett, der Arbeitsplatz ist in der Nähe und die Überstunden halten sich in Grenzen. Also, perfekt!

Macht euch eine schöne Woche, das Wetter ist ja traumhaft herbstlich!

FrauSchmitt


Freitag, 14. September 2012

Großartig

Vor einigen Wochen las ich bei meiner Reise durch die Bloggerwelt durch Zufall in Emilys Blog einen Beitrag, der mich sehr berührte. Emily ist Mutter von drei kleinen Kindern und hat ihr Leben gerade reduziert. Statt gleichzeitig Doktorandin, Fotografin und Mutter zu sein, ist sie jetzt Full-time-mom und versucht ihren eigenen Wert als "Nur-Mutter" zu definieren.

Wenn du auf einmal ohne die berufliche Bestätigung von außen klarkommen musst, dir bewusst werden musst, dass es keine Degradierung innerhalb der Gesellschaft ist, wenn du nicht mehr arbeitest, sondern dich stattdessen um deine Kinder kümmerst, ist das schon eine Umstellung.

Ich konnte Emilys Gedanken sofort nachvollziehen, denn mir ging es vor einiger Zeit genauso. Man verbringt viel Zeit auf Spielplätzen, unterhält sich mit anderen Müttern über die alltäglichen Lernfortschritte, Macken und Sorgen des Alltags mit den lieben Kleinen, man schaukelt, schubst an, fängt auf, kocht, putzt, wäscht, bügelt, tröstet, vearztet, schlichtet, liest vor, bastelt, räumt auf ... was so ein Tag als Vollzeitmutter halt so mit sich bringt. Aber was ist mit der Anerkennung, mit diesem guten Gefühl, wenn du im Beruf erfolgreich warst, die Erfolge deiner Arbeit in den Händen hältst, oder siehst, was du erschaffen hast? Als Hausfrau und Mutter ist vieles so selbstverständlich, das machen die anderen doch auch noch nebenbei, neben ihrem Job ---


Deshalb schreibe ich heute diesen Post, denn Emily hat es in ihrem Blog wunderbar und einfach auf den Punkt gebracht: A little reminder to myself to...



http://www.thestartupwife.co.uk/2012/07/a-little-reminder-to-myself-to.html


Und das schöne an diesem wunderbaren Spruch ist, er ist allgemeingültig. Er gilt für jede von uns. Wir müssen uns klar darüber sein, dass wir toll, einzigartig, wunderbar sind. Jeden Tag!


Nun hat sich bei mir die Situation ganz kurzfristig geändert. Ich sah ein Jobangebot, das wie für mich gemacht war. Zeitlich begrenzt, halbe Wochenstundenzahl - perfekt um mal wieder in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern, andere Eindrücke zu haben und den Horizont zu erweitern. Und so habe ich nun eine willkommene Unterbrechung des Hausfrauendaseins. Da passt der Spruch auf diesem wunderschönen Poster, das ich bei meiner Freundin schon längere Zeit bewunderte...




Ja, oft passiert im Leben einfach alles so, wie man es sich wünscht.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende, ihr wunderbaren Frauen da draußen.


FrauSchmitt

Montag, 3. September 2012

Im September...

mag ich die Farben blau, gelb und orange. Blau und gelb erinnern noch an den Sommer und orange ist der erste Herbstbote.
Jetzt werden die Tage schon merklich kürzer, morgens ist die Luft schön kühl und frisch und wenn man Glück hat, wird es tagsüber noch richtig schön warm. Hatte ich schonmal erwähnt, dass ich den Herbst liebe? Ohja, ich glaube ich wiederhole es jedes Jahr, der Herbst ist meine liebste Jahreszeit.








Die sechs Bücher auf der Schlafzimmerkommode sind mein nächster Lesestoff. Das Nummernschild habe ich auf einem Flohmarkt gefunden, es erinnert mich an schöne Zeiten in Utah. Die beiden Kinderbücher habe ich schonmal für meine Tochter gekauft. Bis sie so weit ist, dass sie erstens lesen kann und sich zweitens für solche Bücher interessiert, gefallen mir die Illustrationen sehr. Und das Buch rechts unten kann ich euch nur zum Lesen empfehlen: Einfach nur wundervoll. Erinnert ein bißchen an die Dornenvögel...


Hier noch eine Farbcollage aus Holly Beckers Buch Decorate. Einfach nur schön diese Farb- und Musterzusammenstellung, finde ich. Und damit komme ich nun auch zur Auslosung meiner Verlosung der Häkelblumen. Liebe Andrea L.: Hurra! Die Glücksfee hatte einen leichten Job und hat dich aus dem Lostopf gefischt. Jetzt darst DU dir 3 Blümchen aussuchen. Schick mit bitte eine mail mit deiner Adresse an frauschmittshaus at gmail dot com und sag mir, welche Farben du gerne hättest.


from the "Decorate" Book by Holly Becker, p. 68





Im Herbst freue ich mich auf:

die fallenden Blätter,
Herbstsonne,
das erste Knistern im Kamin an kühleren Abenden
&
Tee am Nachmittag.

Und ihr? Was macht den Herbst für euch schön?


Liebe Grüße und eine schöne Woche euch allen da draußen,

FrauSchmitt
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