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Donnerstag, 28. März 2013

Das Leben Anderer

Oft mache ich mir Gedanken darüber, wie Andere leben. Wenn man Freunde oder Bekannte trifft, erhält man einen kleinen Einblick in ihr Leben. Man sieht, wie sie wohnen, erfährt, wie sie denken und was ihnen im Leben wichtig ist. Wie verhält sich die Freundin, wenn die Kinder dies oder jenes tun? Manchmal denke ich, es wäre einfacher, das Leben einer Anderen zu führen, weil deren Leben einfacher, schöner oder erfüllter erscheint. Es muss toll sein, in Boston zu leben, ich habe viel Zeit dort verbracht, habe Freunde dort und würde oft gerne mit ihnen tauschen. Oder in Südafrika leben, oder in Italien, in Frankreich, in Holland, oder in Singapur, eine völlig andere Kultur erleben, den Horizont erweitern.
Jeder lebt sein Leben und die meisten, so habe ich es zumindest erfahren, sind zufrieden, dort wo sie sind und wie sie leben. 


Was mache ich aus meinem Leben? Liegt es jetzt am Alter? Macht man sich mit Mitte 40 mehr Gedanken darüber, was man schon erreicht hat, wo man noch hin will und was man verändern will? Seit ich Kinder habe, mache ich mir mehr Gedanken über das Leben, über den Weg des Lebens, darüber, was ich meinen Kindern ermöglichen, zeigen und mitgeben will. Und ich mache mir Gedanken über mich selbst. Mit Mitte 40 hast du dein Leben mehr oder minder in geregelte Bahnen gebracht. Du hast einen Beruf, der dir den nötigen finanziellen Hintergrund bietet, dir ein Zuhause und ein Leben zu schaffen. Wenn du ein Haus kaufst, tust du das, zumindest in Deutschland, nicht für ein paar Jahre. Du planst den Hauskauf, investierst, lebst dich ein, schaffst dir ein soziales Umfeld, findest Freunde und weißt, wo du alles, was du brauchst, bekommen kannst. Du gibst den Kindern Wurzeln, hier gehören sie hin, hier wachsen sie auf, hier finden sie ihre Freunde, hier kennen sie sich aus und können wachsen. Hier wachsen ihnen die Flügel, die sie - vielleicht - in die Welt tragen werden.



Das alles tun wir Menschen in unserem ganz persönlichen Umfeld in unterschiedlichen Städten, Ländern, irgendwo auf der Welt. Wenn wir etwas ändern wollen, sollten wir das tun, ganz egal, wo wir gerade sind, wie wir gerade leben und vor allem, ganz egal, wie alt wir sind. Und wenn wir zufrieden sind, so wie es ist, dann freuen wir uns einfach auf jeden neuen Tag, sehen die schönen Dinge, werden mit den unangenehmen Dingen fertig und erfreuen uns daran, uns jeden Tag inspirieren und motivieren zu lassen.





Das ist jetzt ein sehr philosophischer Post geworden. Passend zu Ostern.

Machts euch schön,
FrauSchmitt



Kommentare:

  1. Ein wunderschöner Post und so wahr.
    Neid und Missgunst lenken uns nur vom eigenen Leben ab.
    Wenn man mit dem eigenen Leben im Reinen ist haben Neid und Missgunst keinen Platz.
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Abend.
    GGGLG Tanja

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  2. Liebe Frau Schmitt, wo Sie Recht haben, haben Sie Recht! Danke für ein bisschen Philosophie!
    Schöne Ostern!
    Ursel

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